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Christian

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Samstag, 15. Juni 2019, 00:31

Plötzlich (kein) Auto fahren

Konntet/Durftet ihr mal von einem Tag auf den anderen für längere Zeit kein Auto mehr fahren? Sei es wegen eines Verkehrsdeliktes oder aus gesundheitlichen Gründen?

Brachte dies größere Probleme für euch und euren Alltag mit sich oder war es einfach nur ein Fahrzeugwechsel von Auto auf Bus/Bahn/Fahrrad und ihr stelltet fest, dass es ohne Auto gar nicht so schlimm ist?

.......

Oder umgekehrt..... seid ihr mal längere Zeit (Monate... Jahre...) nicht mehr Auto gefahren und solltet euch ohne große "Vorwarnung" plötzlich wieder ans Steuer setzen?

War das für euch neu wie eine erste Fahrstunde oder gab es eher die Erkenntnis "Was man einmal gelernt hat, verlernt man nicht" und ihr seid gleich wieder gefahren, als wäre es nie anders gewesen? Wie lange brauchtet ihr, euch wieder an die Abläufe des Autofahrens zu gewöhnen?

Nur für's Protokoll, es muss sich hier natürlich niemand outen, wie lange genau und aus welchem Grund er/sie nicht gefahren ist. Mich interessiert nur die Bewältigung der Umstellung von Autofahren auf Nicht-Autofahren und umgekehrt.... unabhängig von Anlass und Dauer.

D'Artagnan

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2

Samstag, 15. Juni 2019, 06:10

Dann oute ich mich mal, und ja, es war länger als ein Monat und gerechtfertigt. Am Anfang dachte ich eine Welt bricht zusammen, und natürlich ist die Bequemlichkeit der permanenten Mobilität stark eingeschränkt.
Aber man(n) lernt auch sich zu organisieren, sogar das Leben ein Stück zu entschleunigen, mehr Zeit zu haben zum Lesen, Schreiben, Nachdenken... ich hatte aber auch das Glück relativ gut Zugang zum ÖPNV zu haben.
Dennoch blieb dadurch auch viel Zeit im wörtlichen Sinne auf der Strecke und am Ende hab ich die Tage gezählt bis ich mich wieder hinters Steuer setzen und meinen ökologischen Fußabdruck vergrößern konnte.
Am Anfang war es ungewohnt, unsicher, aber nach wenigen Tagen einfach wieder Normalität.
Dinge haben nur den Wert den man ihnen verleiht

Sato

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3

Samstag, 15. Juni 2019, 07:28

Trifft jetzt nicht 100 % die Fragestellung, aber ich mag sagen, dass es sich so ergab, daß ich nie einen Führerschein machte und bin wunderbar durchs Leben gekommen. Mit 18 wohnte ich Stadtmitte und hatte wenig Geld sowie einen guten ÖP NV. Ökologisch war das Auto auch schon klar ungünstig, ich hob es mir für später auf.

Dann ging ich für 2 Jahre nach Indien und wie ich zurück kam, war meine Berufsausbildung absolut vorrangig, keine Zeit, kein Geld. Mein erster Prof, bei dem ich privat als Vorbereitungauf die Hochschule studierte, wohnte 45 km weg und ich übte im Zug auf der Hinfahrt, es fand sich immer ein leeres Abteil oder ein größtenteils leerer Wagon. Auf der Rückfahrt konnte ich mich super erholen von der Anstrengung, ich musste ja nicht selbst fahren

Da ich mit Klavier aufwuchs und nun klassische Gitarre studieren wollte, brauchte ich mehrere Jahre der Vorbereitung mit tgl 6 Std üben und 2 - 3 Std Theorie uä lernen. Mein zweiter vorbereitender Prof wohnte auch nicht näher. Ich hatte zum Geld verdienen mit der Zeit 2 Anstellungen (je 1 Tag) auf dem Land, Fahrzeit etwa 45 min eine Strecke, mit Auto 30 min. Wegen den 2 x 15 min gespart lohnte es sich nicht, 2000 DM für einen Führerschein und Tausende für ein Auto, Versicherungen und Benzin auszugeben. Entspannen, Lesen, schlafen, nette Mädchen kennen lernen war dafür drin mit dem Bus und Zug

Es blieb dann bei 2 Tagen Anstellung auf dem Lande, die anderen Tage studierte und arbeitete ich in der Stadt, der OVPN ist super, so what. So, mit den gesparten Hunderttausenden legte ich Geld an fürs Alter, machte Fernreisen und leistete mir dies oder das...

OK, gab ein paar Reisen, wo ich davon profitierte, daß ein Freund oder meine Beziehung fuhr, wir bummelten gemütlich über Landstraßen und ich habe wunderbare Strecken kennengelernt zb die Route Napoleon durch die Provence über Grasse an die Cote d'Azur. Aber viel öfter war ich auch dort öffentlich unterwegs, der ÖVP ist weltweit entgegen der Gerüchte gut ausgebaut. Geht etwas langsamer, aber man ist unter den Einheimischen, in Kreta war auch ein Esel mit im Bus, von Indien gar nicht zu reden. Gemütliche 20 bis 36 mit dem Zug dort und man hat mit so vielen Menschen sich ausgetauscht und Freunde gewonnen.

Zumal man besser nicht selbst Auto fährt dort, wer weiß schon von uns hier, wie Ziegen, Wasserbüffel und stoische Kühe zu "berechnen" sind oder die Rennen und Mutproben der LKW Fahrer auf zu schmalen Straßen (Wer als erster ausweicht, hat verloren) in Fernost. Für kleines Geld kann man dort auch Wagen mit Fahrer mieten, irrer Komfort, geiles Feeling so mit Chauffeur.

Für mich war es perfekt. Ich mag Autos, speziell einige der in cars gezeigten, ich bin fast im Auto aufgewachsen und wäre bestimmt ein sicherer Autofahrer. Aber ich vermisse absolut nichts. Und ich fühle mich genauso männlich oder erwachsen wie jede/r andere auch. g*
SM ist, wenn man trotzdem lacht

"In der Liebe versinken und verlieren sich alle Widersprüche des Lebens. Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht in Widerstreit."

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naema

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4

Samstag, 15. Juni 2019, 08:51

Nee und das wäre auch der absolute worst case. Ich käme nich ma zur arbeit, denn die Öffentlichen fahren in dem Kaff in dem ich wohne nich grad oft... Ich hab meinen Führerschein erst relativ spät gemacht und denke mit Schrecken an meine Bus- und Bahnfahrzeiten zurück, damals hab ich noch woanders gewohnt. Das war für mich der absolute Hass :huh2:
Um unverwechselbar zu werden, muss man anders sein...

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Samstag, 15. Juni 2019, 09:58

Für mich wäre das die ultimative Katastrophe da ich alleine nicht in der Lage bin öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Ich wäre grundsätzlich auf einen Fahrer angewiesen.
Obwohl in Berlin wohne ich zudem recht abgelegen und es würde selbst mit Begleitung mit den Öffis und viermal umsteigen ca 70 Minuten zur Arbeit brauchen mit dem Auto sind es 25 Minuten.
Also werde ich sehr sehr gut aufpassen meine Pappe nicht abgeben zu müssen.
Wasn't me ! :rolleyes:

Christian

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Samstag, 15. Juni 2019, 10:35

Trifft jetzt nicht 100 % die Fragestellung, aber ich mag sagen, dass es sich so ergab, daß ich nie einen Führerschein machte und bin wunderbar durchs Leben gekommen.

In der Tat hast du damit den eigentlichen Knackpunkt des Themas, das plötzlich verzichten müssen bzw. plötzlich fahren müssen, komplett verfehlt.

Trotzdem danke für den anschaulichen Bericht, wie gut man sogar ein ganzes Leben lang ohne Führerschein auskommen kann. Da würde jemandem, der nur ein paar Wochen oder Monate verzichten muss, seine Zeit sicherlich gleich viel kürzer vorkommen. :)

luxx

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Samstag, 15. Juni 2019, 10:38

Also ich hab das gerade erst erlebt. Ich hatte ja von Januar bis Anfang Mai durch die Schwangerschaft Probleme mit oft starkem Schwindel und durfte bzw. sollte und konnte kein Auto fahren. Ich wohne auch nicht direkt in einer Stadt sondern auf dem Land und komme ohne Auto nirgends hin. Das heißt ich brauchte immer jemanden der mich fährt. Das war wirklich eine anstrengende Zeit. Aber seit Anfang Mai ist das mit dem Schwindel plötzlich besser und ich fahre wieder selber. Erst nur kleinere Strecken und jetzt manchmal auch ein bisschen weiter. Als ich das erste Mal nach den vier Monaten wieder am Steuer saß war das erst merkwürdig aber man verlernt es tatsächlich nicht.
Allerdings wird das alleine Auto fahren bei mir jetzt schon wieder weniger da ja bereits die letzten vier Wochen der Schwangerschaft angefangen haben. Jetzt fahre ich im Moment wieder nur kleine Strecken alleine und hab sonst jemanden dabei. ^^

Sato

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Samstag, 15. Juni 2019, 11:29

Zitat

Christian
Da würde jemandem, der nur ein paar Wochen oder Monate verzichten muss, seine Zeit sicherlich gleich viel kürzer vorkommen. :)


Darum ging es mir, neben der hoffentlich vergnüglichen Schilderung.

Nachweislich fahren viele nur ein paar Kilometer monatlich. Einige andere dann viel (jeder 5. etwa 20.000 km), so kommt dann eine etwas höhere Durchschnitts km Zahl zusammen.

Wer nicht sehr auf dem Land wohnt oder Agoraphobie hat, braucht nicht wirklich ein Auto. Da ist viel Hype, Werbung und Gehabe, Status und natürlich Fun an Board und Gewohnheit ohne Ende. Ist ja auch gut für unseren Wohlstand

Das ändert sich auch grad, vielen Jungen wird es unwichtig. Die Zukunft soll ja car sharings gehören... Eben weil viele Autos nur punktuell brauchen.
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Christian

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Samstag, 15. Juni 2019, 11:44

Ja, vergnüglich war sie auf jeden Fall. :)

Es wird sich vermutlich schon der Eine oder Andere gedacht haben, der mit dem "Plötzlich nicht mehr fahren" bin ich.... für 1 Jahr.

Was mich betrifft fuhr ich zuletzt ca. eine Tankfüllung, sprich 450 bis 550 km im Monat, sofern wir keine größeren Touren unternahmen. Das meiste davon Kurzstrecken von jeweils 2,5 km zur Arbeit und wieder nach Hause. Auf Grund von mit dem Auto erforderlichen Umwegen benötigte ich mit dem Auto 10 Minuten von Tür zu Tür, weil ich noch etwa 3 Minuten zu Fuß zurücklegen muss. Mit dem Fahrrad benötige ich nur 2 Minuten länger, weil ich kürzere Wege und bis zur Tür fahren kann.

Bei mir hatte es also weniger mit Hype oder Status zu tun, sondern mit Bequemlichkeit.... vor allem bei kaltem oder nassem Wetter.

Ach ja, zu Fuß würde ich übrigens knapp 30 Minuten und mit dem Bus ca. 12 Minuten benötigen. Trotzdem ist es erst mal ein sehr einschränkendes Gefühl, nicht mal eben ins Auto steigen und losfahren zu können.

Ich werde mich daran gewöhnen (müssen).

Monika

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Samstag, 15. Juni 2019, 11:53



Es wird sich vermutlich schon der Eine oder Andere gedacht haben, der mit dem "Plötzlich nicht mehr fahren" bin ich.... für 1 Jahr.
Ich werde mich daran gewöhnen (müssen).

Das packst Du mein Großer, ganz sicher :troest: :kuss:

Lucky

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Samstag, 15. Juni 2019, 16:23

Ich kenne sowohl als auch.

Ich wollte NIE einen Führerschein. Für mich war das immer zu viel auf einmal, worauf man achten muss bzw. was man gleichzeitig machen soll. Aber mein damaliger Mann wollte unbedingt, dass ich noch den alten Führerschein (Klasse 3) mache, ehe es im Folgejahr auf A, B und co umgestellt wird. Da er den Führerschein "verlangte", musste er ihn auch zahlen. (Ich hab ihn aber nicht mehr als nötig "bluten" lassen, kam mit den normalen Pflichtstunden aus und bestand die Prüfungen auf Anhieb). So hatte ich dann plötzlich einen Führerschein, obwohl ich selbst mich mit dem Fahren noch mehr als überfordert fühlte. Meine ersten 2 kleineren Unfälle machte ich direkt am Tag, an dem ich meinen Fleppen bekam. Nur einen Monat und 10 Tage später "parkte" ich unser Auto auf dem Dach. Typischer Anfängerfehler - ich hab das Lenkrad verrissen. Ich nahm zwar direkt am nächsten Tag noch mal ein paar Fahrstunden, aber das änderte an meiner Angst nix, also fuhr ich nicht mehr.

Im Oktober 2017 überredete mich dann mein guter Freund und Mentor, mich doch meiner Angst zu stellen. Denn eine Fahrt mit der Bahn zu ihm kostet mich jedes Mal knappe 200 € während die selbe Fahrt zu ihm mit dem Auto mit zweimal tanken also knapp 100 € machbar wäre. Also machten wir erste zögerliche Übungen im Alleingang. Aber schnell merkte ich, da muss nen Profi ran und ich nahm noch mal 10 Fahrstunden a 60 €. So fuhr ich dann hin und wieder mal... zumeist aber eben auf Autobahn, wo man eben nichts weiter machen muss, als geradeaus fahren. ;) Selbst dort unterliefen mir aber eben noch unendlich viele Fehler. Auch kann ich gar nicht alles: Parken, Rückwärtsfahren, Spurwechsel bei starkem Verkehr oder enge Straßen - alles Dinge, die ich mir absolut nicht zutraue bzw. die ich gar nicht kann. Von entspanntem Fahren kann da keine Rede sein. Ich bin beim Fahren immer extrem verkrampft. Weil es für mich so anstrengend war und ich immer wieder Fehler machte, die oft fast mit einem bösen Unfall endeten, vermied ich das Fahren so oft ich konnte, wodurch meine Angst zu fahren wieder weiter zunahm... Ein Teufelskreis.

Jetzt plötzlich von jetzt auf gleich darf Chris nun aber nicht mehr fahren. Ich MUSS also fahren. Für mich ein extrem fieses Gefühl. Für mich ist es, als würde man mir die Pistole auf die Brust setzen und von mir etwas abverlangen, was ich nicht kann. Und jetzt? Nicht fahren ist jetzt urplötzlich keine Option mehr. Bestimmte Wege (wie z.B. unser Wocheneinkauf) müssen einfach mit dem Auto erledigt werden.

Es war geplant, dass wir im August nach Sinsheim und Stuttgart zu einer "Städtetour" fahren... Diese habe ich abgesagt, weil eine so weite Strecke zu fahren für mich absolut undenkbar ist. Meine Konzentration baut nach 30 - 45 Minuten extrem ab und ich merke richtig, wie ich dann in sowas wie eine Trance falle- die Fehlerquote steigt rapide an. Und ich brauche dann Stunden, um wieder "normal" zu sein... Da ist dann eine 400 km Tour einfach nicht realisierbar.

Im Moment plane ich meine Fahrten, die erledigt werden müssen so, dass ich eben Dinge die ich nicht kann versuche zu vermeiden bzw zu umschiffen und hoffe, dass eben solch Dinge wie Spurwechsel und (ganz wichtig) parken eben nach und nach kommen.

Wohl fühle ich mich mit der neun Situation absolut nicht. Und da ich jetzt das "Sagen" habe, werden eben auch Touren, die mit dem Auto gemacht werden müssen, auf ein Minimum reduziert. Zumindest solange, bis ich mich sicherer fühle.
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Monika

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12

Samstag, 15. Juni 2019, 16:50

Süße, ich kann dich gut verstehen und wie du dich fühlst. Aber du machst deine Sache gar nicht schlecht....und du weißt, man wächst mit seinen "Aufgaben" :arms: :kuss:

ABER, ich war erleichtet, als ich hörte, die geplante "Städtetour" sei erstmal abgesagt.

Lucky

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13

Samstag, 15. Juni 2019, 17:06

ABER, ich war erleichtet, als ich hörte, die geplante "Städtetour" sei erstmal abgesagt.

Wieso warst du erleichtert? Als wir nach Dänemark gefahren sind, bin ich ja auch größere Teilstrecken gefahren :D
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14

Samstag, 15. Juni 2019, 17:17

Eben :D .....aber diemal hättest du es alleine stemmen müssen ;)

jadzia

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15

Samstag, 15. Juni 2019, 17:30

ich glaub mal wieder, das du dir viel zu viele Sorgen machst.

Glaub mal bloß nicht das alle anderen Fehlerfrei fahren. Ich habe es auch oft das ich Fahrfehler mache oder Sachen übersehe, das es bisher noch nicht zu größeren Unfällen gekomme ist, ist halt Glück.
Freunde sind die Familie die man sich aussucht

Manfred57

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16

Samstag, 15. Juni 2019, 19:43

bis zur nächsten einkaufsmöglichkeit wären es acht kilometer. Ohne Auto oder Motorrad wäre es schwierig. Meinen Lappen war ich zum Glück noch nie los. Ich habe übrigens noch den grauen Stofflappen, dan ich auch noch so lange wie Möglich behalten will.
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17

Samstag, 15. Juni 2019, 19:54


Ich habe übrigens noch den grauen Stofflappen, dan ich auch noch so lange wie Möglich behalten will.


dito, aber der termin, wann ich ihn umtauschen muss hängt schon an der pinwand ;(
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Samstag, 15. Juni 2019, 20:44

Konntet/Durftet ihr mal von einem Tag auf den anderen für längere Zeit kein Auto mehr fahren? Sei es wegen eines Verkehrsdeliktes oder aus gesundheitlichen Gründen?
Plötzlich verzichten musste ich noch nie. Das einmonatige Fahrverbot, wie in dem anderen Thread schon berichtet, konnte ich mit Urlaub verbinden, zumal ich mir in weiten Grenzen den Zeitpunkt selbst aussuchen konnte.

Bei einem ganzen Jahr hätte ich mir als Pendler wohl ein Zimmer nehmen und an den WE auf die Bahn zurückgreifen müssen. Schlimmer wäre allerdings der permanente Innendienst gewesen.

Verlernen wird man das Autofahren auch nach einem Jahr nicht. Das ist ja noch ein überschaubarer Zeitraum.

Den grauen Lappen habe ich auch noch. Umtauschen wohl erst in 2033. Wer weiß schon, was in 14 Jahren ist? Darüber mache ich mir heute noch keinen Kopf.

carsten

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Samstag, 15. Juni 2019, 21:32

Es ist mir bisher noch nicht passiert. Ich würde mich sicher umstellen müssen, da ich schon vieles mit dem Auto erledige. In meiner jetzigen Situation wäre es für mich allerdings auch kein großes Problem mehr. Ich kann meine Arbeitsstelle fußläufig in 30 Minuten erreichen, die Bewegung täte mir gut. Zum Hauptbahnhof sind es knapp 15 Minuten. Außerdem ist die ÖPVN-Anbindung ganz gut. Ich habe die Wohnung auch so ausgewählt, dass ich notfalls auch ohne Auto klar komme.
Der Mensch ist ein Possenreißer, der über Abgründen tanzt. (Honoré de Balzac)

cara

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20

Samstag, 15. Juni 2019, 22:41

Es ist mir auch noch nicht passiert, und wenn, dann sollte ich sehr gut zurechtkommen. Ich fahre sowieso sehr viel mit dem Fahrrad und lasse das Auto stehen, und ich wohne auch so, dass es mit dem ÖPNV kein Problem wäre.
Die Knackpunkt für mich aber wäre, es NICHT zu DÜRFEN.

Freiwillig verzichten? Easy.
Gezwungenermaßen verzichten? Schwierig.

Unterm Strich das Gleiche, aber doch völlig anders. Für mich eine Kopfsache, ähnlich wie Straf- und Lustspanking.
Innocent? Always!

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