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Lilli

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Samstag, 6. Februar 2021, 11:25

Genderitis

Wenn du eine Du*in bist, wird Dich*in die Diskussion über das Gendern vielleicht freuen.
Denn Sprache bestimmt das Denken. Das Denken bestimmt das Handeln. Und es ist wichtig, das mit Bedacht zu sehen.

Aber wenn irgendwer*in irgendwas komplett politisch korrekt propagiert, kann ich nicht mehr sprechen.
Wenn Anne Will immer Pausen mitten im Wort macht und ein *innen nachschiebt, stolpert mein Geist.

Ich gehe einfach zum Bäcker und das ist nicht automatisch ein Mann. Wichtig ist, dass Brot dabei rüber kommt.
Unter der Empfehlung: Suchen Sie einen Arzt auf, würde ich keine Geschlechtszuordnung verstehen. Sondern eine Abhilfe eines Symptoms.

Wenn ich allerdings bei Dr. Meier war und sie dieses oder jenes angeordnet hat, hätte es mir die Ärztin gesagt.
Und die Bäckerin hat mir ein Brötchen extra gegeben.

Ich bin hin und her gerissen. Einerseits steht Sensibilisierung an erster Stelle für Veränderungen. Und dass Frauen an Schlüsselpositionen sein können, zeigt ja die aktuelle Situation. Da sie mit weniger Testosteron ausgerüstet sind, muss möglicherweise ein besonderer Schutzraum her, um seitlich reingrätschende brusttrommelnde Gorillas im Zaum zu halten.

Ich möchte aber nicht durch eine Stacheldrahtsprache wuseln, die an jeder Ecke spannt und piekt.
Ob ein Mittelweg möglich ist?
Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre der Brief kürzer geworden.
(Goethe oder Twain, man weiß es nicht)

Horst

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Samstag, 6. Februar 2021, 11:44

Ob ein Mittelweg möglich ist?

Wird sich herausstellen. Das größte Problem ist derzeit der Wildwuchs der zu Chaos führt. Der Ehrgeiz von Aktivisten Sprachregeln durchzusetzen führt zu der Frage was man sich an Belästigungen aufzwingen lassen werden muss.
Dem wird man Folge leisten müssen. Andere Versuche werden scheitern, man weiß aber vorher nicht welche das sein werden. Wir sind diesbezüglich in einer experimentellen Phase.

Horst
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horstlg

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3

Samstag, 6. Februar 2021, 12:04

Genderitis

Ein bisschen schmunzeln muss ich schon, weil der Horst den Begriff "man" verwendet.
Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, ob das noch korrekt ist, oder ob dafür "man/frau" bzw. "frau" verwendet werden soll?

Mir scheint das mehr ein akademisches Problem für Sprachwissenschaftler (speziell Germanisten) zu sein.

Ich weiß nicht, wie ein Mittelweg aussehen soll? Um eine Mitte zu bekommen brauche ich zwei Ränder. Ich kann nur einen Rand erkennen.


Nachdem wir hier im Forum auch Leute aus dem Vereinigten Königreich haben, könnten die mal bitte sagen, ob es in ihrer Sprache auch derartige Probleme gibt.
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Christian

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Samstag, 6. Februar 2021, 12:09

Wenn Anne Will immer Pausen mitten im Wort macht und ein *innen nachschiebt, stolpert mein Geist.


Ich möchte aber nicht durch eine Stacheldrahtsprache wuseln, die an jeder Ecke spannt und piekt.
Ob ein Mittelweg möglich ist?

Kein "Anne Will" schauen wäre ein Anfang. ;)

Aber im Ernst..... die "Ärztin", "Bäckerin" & co. ist ja im allgemeinen Sprachgebrauch schon lange etabliert und stören mich auch nicht.

Nerviger finde ich da die neumodische Empörung über das "Zigeunerschnitzel", den "Sankt Martin" oder den "Negerkuss / Mohrenkopf" und was natürlich das Empörndstwerteste überhaupt ist..... die WEIHNACHTSmärkte, die uns aber dank Corona im letzten Jahr keine Probleme bereiteten. :rolleyes:

Sorry für's :offtopic:.... ich wollte damit nur aufzeigen, dass ich andere "Probleme" erschreckender finde, als die Feminisierung einiger Begriffe.

Das schälert aber nicht mein Interesse an diesem Thread. :)
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Badguy

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Samstag, 6. Februar 2021, 12:54

Schaffen wir die Artikel ab, bzw. reduzieren wir unsere Sprache auf einen. Ich würde DOS vorschlagen. Klingt aber bissl maskulin, oder? Vielleicht doch lieber DÜS?

Damit wäre ein erster Schritt getan.
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Samstag, 6. Februar 2021, 13:00

Hallo,

also ich glaube die Beobachtung gemacht zu haben je mehr man berufsbeleidigten Gruppierungen entgegenkommt desto mehr Begehrlichkeiten werden bei ihnen geweckt.
Man beginnt mit unkritischem Entgegenkommen gar nichts.

Horst
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Samstag, 6. Februar 2021, 13:04

Ich denke, dass man in dieser Frage zwischen Schriftsprache und gesprochener Sprache unterscheiden muss. Geschlechtsneutrale Formulierungen sind in offiziellen Dokumenten ja nichts Neues. Insbesondere im akademischen Bereich las man bereits zu meiner Studentenzeit ganz selbstverständlich von „StudentInnen“.

Neu ist hingegen die konsequente Übertragung auf die gesprochene Sprache. Hier finde ich persönlich auch, dass dies den Sprachfluss stört und oft auch gar nicht umsetzbar ist, ohne grammatikalische Fehler zu machen. Soll man sagen „Schatz, ich geh‘ mal eben zum Bäcker [Pause] In“ oder „zur Bäcker [Pause] In“ ? Heißt es korrekt „Ärzt [Pause] In“ oder „Arzt [Pause] In“? Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass sich solche oder ähnliche Formulierungen im alltäglichen Sprachgebrauch durchsetzen werden.

Da hilft es auch nicht, dass uns das öffentlich-rechtliche Fernsehen derzeit eine solche Sprache vorleben will. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang übrigens auch Holger Kreymeiers Beobachtung, dass meist nur positiv besetzte oder neutrale Bezeichnungen gegendert werden. Man spricht zwar von „Forscher Innen“ oder „Bürger Innen“, nicht aber von „Bankräuber Innen“. :D
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Horst

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Samstag, 6. Februar 2021, 13:11

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang übrigens auch Holger Kreymeiers Beobachtung, dass meist nur positiv besetzte oder neutrale Bezeichnungen gegendert werden.

Ist in der Tat auffällig.

Horst
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carsten

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Samstag, 6. Februar 2021, 20:15

Das beständige Anhängen von *innen an jedes Wort ist kein richtiges Deutsch. Es ist eine falsche Sprache. Und für mich ein weiterer Grund, Anne Will nicht einzuschalten. Das kann sich nicht durchsetzen und wird sich nicht durchsetzen. Und verordnen kann man es auch nicht. Sprache bildet sich durch Konvention. In der Plansprache Esperanto gibt es keine Geschlechter, man kann ja Esperanto verbindlich einführen. Oder man schafft sie auch im Deutschen ab, alles sächlich: Das Mann, das Frau. 'Das Chef und das Putzmensch treffen sich auf das Straße.', das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das geht. Dann kann man den Artikel 'das' auch noch weglassen.

Anne Will ist im Grunde eine Kunstfigur, weil sie so besetzt worden ist auf ihren Moderatorenposten. Solche Sendungen gibt es nur im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Allein das Sendungsformat ist von einer hierarchischen Strukur künstlich gestaltet. Genauso wie die Besetzung mit Anne Will, letztlich vor allem danach, dass sie gefallen soll. Wenn die eine Knollennase hätte und schütteres Haar, dann hätte keine Kompetenz der Welt ausgereicht, um sie auf diesen Posten zu hieven. Und diese Angewohnheit mit dem *innen ist auch nur ein Teil der Marke.
Der Mensch ist ein Possenreißer, der über Abgründen tanzt. (Honoré de Balzac)

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Samstag, 6. Februar 2021, 20:53

Aber jetzt mal ehrlich.... ich habe noch nie "Anne Will" geschaut und habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern.... aber "erfindet" sie tatsächlich Wörter mit "innen", die es eigentlich gar nicht gibt?

Wenn ja... gibt es da ein paar Beispiele? :gruebel:

"Du*in" oder "irgendwer*in" wird es wohl nicht sein, denke/hoffe ich.
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carsten

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Samstag, 6. Februar 2021, 21:23

Der Mensch ist ein Possenreißer, der über Abgründen tanzt. (Honoré de Balzac)

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Sonntag, 7. Februar 2021, 09:24

Genderitis

Aber jetzt mal ehrlich.... ich habe noch nie "Anne Will" geschaut und habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern.... aber "erfindet" sie tatsächlich Wörter mit "innen", die es eigentlich gar nicht gibt?

Wenn ja... gibt es da ein paar Beispiele? :gruebel:

"Du*in" oder "irgendwer*in" wird es wohl nicht sein, denke/hoffe ich.
Das ist keine Erfindung von Anne Will.
Dieter Nuhr hat in einer Sendung das ganze mal satirisch "bearbeitet".
M.E. hat er das ganz gekonnt gemacht.
Jedenfalls scheint das ganze von irgendeiner "kompetenten" Seite so definiert worden zu sein.
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Lilli

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Sonntag, 7. Februar 2021, 09:42

Anne Will ist dafür nicht urheberrechtlich belangbar. Sie führt das nur konsequent durch.
Ich sehe die Sendung, je nach Gästen meistens gerne.
Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre der Brief kürzer geworden.
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miri

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14

Donnerstag, 11. März 2021, 09:25

was haltet ihr davon -wenn wir nun schon sowieso unsere sprache verändern- gleich einen großen schritt zu machen und auf den artikel DAS zu reduzieren?
Du bist ein Wunsch, den Gott sich selbst erfüllt hat. :sonne:

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Gabriel

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Donnerstag, 11. März 2021, 09:28

naja. wichtiger wäre vielleicht hier in der Oase auch mal weibliche Formen einzuführen, in den Basisbegriffen der Einstellungen.
In der Oase gibts nur die männlichen Freunde in der auswahllisten zut Profilgestaltung ("Freunde", "Partner" ....)

miri

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16

Donnerstag, 11. März 2021, 09:46

das wäre ja gerade die frage: braucht es das mühsame, holprige benutzen aller formen zu jeder zeit oder könnte man nicht einfach dem englischen folgen...
Du bist ein Wunsch, den Gott sich selbst erfüllt hat. :sonne:

H.J. Eckstein

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17

Donnerstag, 11. März 2021, 09:51

Wäre doch nur ein Hinzufügen in den auswahllisten, wo man die Begriffe für sein Profil anklickt. Wenn dort z.B. unter "Ich suche" nicht nur Spielpartner sondern auch Spielpartnerin stehen würde, kan jede*r entscheiden, was er anklickt (oder beide anklicken).

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18

Donnerstag, 11. März 2021, 10:01

Das grammatikalisch männliche Generikum schliesst ALLE ein (m/w/d)

Die deutsche Sprache ist sehr präzise und neutral.

Diese völlig überflüssige Sprachverhunzung lässt Deutsch zur TeleTubbie-Sprache verkommen.

"Haltung" zur Schau zu stellen, statt sich mit Germanistik zu beschäftigen, scheint zu trenden.

T.

Klara

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Donnerstag, 11. März 2021, 10:20

Das sehe ich anders. Ich finde es wichtig, so gut im Sinne von sprachschonend wie möglich mindestens beide Geschlechter anzusprechen. Und das tut die männliche Form allein nicht.

Die Artikel auf einen zu reduzieren, wie es im Englischen der Fall ist, würde überhaupt nicht funktionieren. Das wäre in meinen Augen der Versuch einer noch größeren Sprachverhunzung als die Vorschläge dieser Professenz mit den vielen Zähnen neulich.
The darker the night, the brighter the stars. Dostojewski


Badguy

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Donnerstag, 11. März 2021, 10:50

Ich bin der festen Überzeugung, Sprache entwickelt sich "von unten".

Der Bayer wird noch lange sagen "I such ma an Dogda" und damit gedanklich auch bei einer Ärztin sein.

Der Dialekt macht einen wichtigen Bestandteil der Identität der Deutschen aus. In der Genderdiskussion wird das völlig unbeachtet gelassen. Vielleicht ein Hinweis, von wem die Diskussion befeuert wird?
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