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1

Montag, 12. März 2018, 08:32

Lügen verbreiten sich schneller

Auch gut, um mal selbstkritisch mit dem Thema umzugehen!

Spiegel online: Lügen verbreiten sich schneller

„Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muss,
um zu beweisen, dass er tüchtig ist,
aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt.“
George Bernard Shaw
:depri:
"Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt,
desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen!"
George Orwell

Axel

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2

Montag, 12. März 2018, 12:04

Interessante Studie.

Aber deckt sich mit einer gewissen Lebenserfahrung:
Die Wahrheit ist oft zu unspektakulär und "langweilig".
Sensationslüsterne Fake-News und Verschwörungstheorien verkaufen sich besser.

A.


.

nisha

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3

Montag, 12. März 2018, 12:16

Da kommt der alte Spruch wieder zur Ehre: "Wenn du die Wahrheit erzählst, glaubt sie dir kein Mensch." :rolleyes:
Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. (Mahatma Gandhi)

Axel

Eisbär

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4

Montag, 12. März 2018, 13:53

kleines Beispiel für die Wertung "interessant" oder "uninteressant":

Solche Posts bleiben in der Regel ohne jegliche Reaktion, weil sie zwar Erfreuliches zeigen, aber eben nicht spektakulär, "schlimm" und verschwörerisch daherkommen:

Hi,

wir sind jetzt zwar etwas weg vom Diesel, aber warum sollte man der interessanten Diskussionsdynamik nicht folgen ...


Ergänzung zu Satos Post 87, den ich (konfliktbereinigt) weitgehend teilen kann:

Axel kommt mal wieder mit Zahlen - aber ich halte das für aussagefähiger als so ein allgemeines negatives Gefühl:


Was die Gleichverteilung des Wohlstandes angeht, steht Deutschland weltweit recht ordentlich da:

Gini-Index: Karte, je grüner desto gleichmässiger verteilt (Skandinavien, Österreich, Deutschland) je roter desto ungleichmässiger verteilt (Südafrika, Namibia)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c…ld_Bank.svg.png


Der Hunger und die Kindersterblichkeit nehmen in allen Teilen der Welt ab:



http://4.bp.blogspot.com/-94-PLVzlGJA/VD…Indikatoren.jpg


Die Lebenserwartung nimmt in allen Teilen der Welt zu:

http://www.bib-demografie.de/SharedDocs/…blob=poster&v=5


Keine Frage, dass die Zahlen absolut in vielen Gegenden noch deutliche Verbesserung nötig haben.


Aber die Richtung der Entwicklung zum Besseren ist kontinuierlich und eindeutig.

Den allgemeinen Weltschmerz - alles_wird_immer_schlimmer - zu zelebrieren ist natürlich schlagzeilenträchtig und wohlfeil, geht aber an der Realität vorbei.


Axel

.

Nachtmensch

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5

Montag, 12. März 2018, 21:31

Sorry, wenn ich da mal dazwischen grätschen darf.

Die Wohlstandsverteilung in Deutschland...

Du machst Aussage zu einem Trend. Dafür führst Du eine Grafik an, die einen reinen Momentzustand zeigt, aber weder angibt, von wann sie ist, noch was das für Werte sind, und wie sie berechnet werden.

Nur kannst Du aus einem einzigen zu einem bestimmten Zeitpunkt erhobenen Datensatz keinen Trend ableiten. Das ist wieder ein Beispiel dafür, warum es im Gegensatz zu Deiner wiederkehrenden Behauptung eine Diskussion nicht zwangsläufig faktenorientierter oder seriöser zu machen, bloß weil man Zahlen bringt. Solange diese Zahlen keinen Aussagewert zu der angeführten Behauptung haben, bringen sie eine Diskussion keineswegs auf ein sachlicheres Niveau. Im Gegenteil, mit falschen oder unpassenden Zahlen zu arbeiten, um seine Behauptungen zu untermauern ist schlechtere Diskussionskultur als auf Zahlen ganz zu verzichten.

Das war so in der Sozialstaatdiskussion, als Du wild irgendwelche Zahlen hergenommen hast, um belegen zu wollen, dass sich die sogenannte "Sozialindustrie" auf Kosten der Bedürftigen bereichert, und darum mal eben die Sozialleistungsquote einfach in Sozialhaushalt umbenenannt hast, weil es Dir besser in die Rechnung gepasst hat.

Und hier ist es genauso. Aus einer Momentaufnahme kann man keinen Trend ableiten, weil die Vergleichswerte fehlen.

Fakt ist: Die Umverteilung von unten nach oben ist in Deutschland in vollem Gange. Die Ungleichverteilung des Wohlstandes in der Bevölkerung nimmt zu, und das schon lange und massiv.

Wenn Du also Interesse an Fakten bzw. Wahrheiten hast, und das in Zahlen, und wenn Du bereit bist, mal Deine rosarote Wirtschaftsliberalismus-Brille abzusetzen, dann gibt es hier ein Grundsatz-Paper der OECD zu dem Thema. Ich gehe mal davon aus, dass wir uns einig sind, dass die OECD nicht gerade eine linksradikale pro-sozialistische Agitationsvereinigung ist.

Understanding the socio-economic divide in Europe

Fakt: In Deutschland besitzen die reichsten 10% der Bevölkerung 40% des gesamten Vemögens. Damit gehört Deutschland neben den Niederlanden und Österreich zu den Ländern mit der ungleichsten Vermögensverteilung in Europa.

Fakt: Nach dem von der in von Dir verlinkten Grafik angeführten Gini-Koeffizienten, der dort weder erklärt, noch in einen zeitlichen Zusammenhang gesetzt wird, ist die Ungleichverteilung in Deutschland seit den 1980ern um über 16% gestiegen.

Nein, der Trend ist nicht alles wird besser. Der Trend in dem Fall ist klar: Es wird deutlich schlechter, und die Leute mahnen das zu Recht an, zumindest auf der Grundlage von Fakten.
Let us fight for a new world, a decent world that will give men a chance to work, that will give youth the future and old age a security.
By the promise of these things, brutes have risen to power, but they lie! They do not fulfill their promise; they never will. Dictators free themselves, but they enslave the people!
Now, let us fight to fulfill that promise! Let us fight to free the world, to do away with national barriers, to do away with greed, with hate and intolerance.

Sato

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6

Montag, 12. März 2018, 23:48

Wir sind irgendwie alle auf Statistiken angewiesen und darauf, sie zu deuten oder den prof. Deutern Glauben zu schenken. In der Tagesshow behauptet jemand, die Ungleichheit hätte nicht zugenommen

Tagesschau

Mir kommt das 40 zu 60 Verhältnis so vor, als hätte ich das schon ewig immer wieder so gehört und auch schon anderes als das es ein von unten nach oben Umverteilen gäbe. Kommt auch drauf an, was man rein rechnet: Da es keine Zinsen gibt, wird natürlich die "einfache" Alterversorgung der Menschen gekappt. Diejenigen, die sich trauen, mit Aktien umzugehen oder solche, die Wohneigentum aufbauen, schaffen sich schon eine Alterssicherung - ist das schon die Umverteilung? Ich sehe das nicht, das hier etwas von unten nach oben verteilt würde. Und diejenigen, die es sich nicht leisten können, Aktien (für 50,- mtl) zu kaufen, könnten sich auch keinen Sparplan zu eben den 50,- mtl leisten. Immerhin, 50,- mtl ist sicher eher möglich als Eigenkapital und Kredit abzahlen für ein Eigenheim.

Steuer ist mW das Tool, mit dem umverteilt wird, fragt sich, wie sehr man an der Progression drehen kann, da erhebt sich von allen Seiten, durchaus auch gerade der Mittelklasse, die ja nicht arm sind, riesiges Geschrei.Nur von den Reichen holen, so die es sich gefallen lassen, das reicht nicht wirklich aus nach meinem Wissen

In der Tagesschau wird im Header geschrieben, sie nimmt aber auch nicht ab... Ich vermeine, eine Statistik (lol) gelesen zu haben, das die meisten Menschen auf diese Ungleichheit bestehen würden, weil sie abgestufte Einkommen wollen, analog zu Ausbildung und Leistung, das könnte ich schon verstehen. Was allerdings Manager verdienen, scheint mir nicht mehr in Relation zu stehen.

Vielleicht ist das gar nicht das Kriterium? Vielleicht ist das Kriterium, das diejenigen, die sehr wenig haben und am Rande des Existenzminimums leben, einfach etwas mehr Geld vom Staat bekommen müssen? Die schwarze Null, gut, ich verstehe, das man vermeiden will, das den Kindern mal alles weg bricht, weil der Schuldenberg explodiert (USA haben 2,2 Billionen Schulden, seit Trump explodiert das, letztlich ohne Not). Aber es wird ja wohl auch minimal im Minus möglich sein, das Scholz jetzt als erstes Schäubles Morgengebet runter rasselt, scheint mir enttäuschend, aber warten wir ab, ob das sich im Verlauf der Zeit nicht doch noch ändert.

Zur Zeit wird ja, durch den lockeren Spruch von Jens, der Spahn Hartz IV heftig diskutiert. Ok, hungern und verhungern muss niemand, eins der besten, wenn auch nicht das beste Sozialsystem haben wir nachweislich, stehen glaube ich so an 3. - 4. Stelle. Aber ich finde doch auch, das es nicht derart knapp bemessen sein müsste. Das muss finanziell eigentlich drin sein.

Nur kommen dann wahrscheinlich wieder die Leut, die jetzt meckern, es ist zu wenig (was ja oft gar nicht die wirklich Bedürftigen sind), damit das andere es sich in der sozialen Hängematte bequem machen würden von "unserem" Geld. Diese Meckerei war ja einer der Auslöser für Hartz IV

Hier gibt es eine wissenschaftliche Ausdeutung der Vor - und Nachteile der damals geschaffenen Gesetze

Bilanz Hartz IV

Der anschließend verlinkte Artikel ist auch beachtenswert
SM ist, wenn man trotzdem lacht

Sato

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Dienstag, 13. März 2018, 08:08

Korrektur 10 % zu 40 % war gemeint, 10 % besitzen soviel wie 40% der Bevölkerung. Weltweit soll es krasser sein. Insgesamt wäre das wahrscheinlich kein Problem, weil es sich um die absoluten Spitzen handelt, uns das Geld sicher ganz legal verdient ist, wird also schwer, an das ran zu kommen, zumal man ja nur über die Steuer ran kann und damit nur einen Bruchteil des Geldes bekäme, den diese Leute besitzen.

Wahrscheinlich kommt es mehr darauf an, wieviel Geld alle anderen erwirtschaften und versteuern, ist meines Wissens unendlich viel mehr. Die Mittelklasse, bzw nur die große, besteuerte Masse so heisst es jedenfalls, finanziert und kann auch die nötigen Summen aufbringen
SM ist, wenn man trotzdem lacht

Sato

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Dienstag, 13. März 2018, 09:17

Wenn man mal zurück zum Thema kommt, dann bestätigt der Artikel, das vom Gehirn alle neuen Nachrichten und Negativnachrichten massiv bevorzugt werden, weil sie als mögliche Gefahr wichtiger sind als gute Nachrichten. Und das die Verbreiter bzw Ausdeuter dieser Nachrichten besonders hoch angesehen sind.
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