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Manfred57

spankender Untoter

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1

Freitag, 12. August 2011, 16:14

Regentage

Eigentlich sollte man nun langsam seinen ganzen Frohsinn einmotten. Schon 14 Tage nur Regen. Die Hausarbeit ist schon seit Tagen fertig, die letzte Ecke sauber geputzt. Sogar die Gardinen habe ich gewaschen. Es nützt nichts. Es Regnet immer noch. Noch ein Blick auf meine Frau. Sie schläft schön. Also wieder einmal ins Büro. Vieleicht gibt es da noch etwas zu tun. Im Büro angekommen habe ich plötzlich gar keine Lust auf Ordner und so weiter. Warum auch, bin doch Rentner. Also erst mal aus dem Fenster sehen. Immer der selbe Anblick. Die grüne Weide. Die Kühe stehen wie immer am Weidezaun. Das Hinterteil in den Wind gedreht, den Kopf gesenkt. Auch denen gefällt das Wetter nicht. Alles ist nass, grün und mit matschigen Flecken dazwischen.

Nach einigen Minuten am Fenster überkommt mich eine wohlige Ruhe. Norddeutschland ist doch auch bei Regen schön, Das Gras hat eine sehr kräftige grüne Farbe. So ist es nur bei uns in der Marsch. Mich überkommt eine unbändige Lust nach draußen zu gehen. Also die Treppe runter, dabei noch einen Blick auf meine schlafende Frau. Dann in die Waschküche. Dort hängt mein Jagdparka. Der ist Wetterfest und wohl die beste Bekleidung für dieses Wetter. Draußen peitscht mir der Sturm den Regen ins Gesicht. Ich atme tief durch und genieße die saubere Luft. Der Garten ist aufgeweicht. Ich werfe einen Blick auf meinen Birnenbaum. Er hängt voller Früchte. In ca. 6 Wochen sind sie reif. Ich freue mich schon auf Birnen Bohnen und Speck. Oder auch auf Birnen und Duftkuchen. Esse ich für mein Leben gern.

Mein Garten wird von hohen Ahornbäumen begrenzt. Dazwischen Wildgehölz. Ich mag es wenn alles natürlich wächst. Desshalb lasse ich am Ende meines Gartens alles so wachsen wie es will. Gut versteckt im Gesträuch steht eine Bank. Mein lieblingsplatz. Als meine Frau noch gesund war haben wir hier oft gesessen und und unterhalten und Zärtlichkeiten ausgetauscht. Seit sie so krank ist, ist mein Leben etwas einsamer geworden. Ich kann mich aber nicht beklagen. Ich hatte ein schönes Leben und bin deshalb ein ausgeglichener und ruhiger Mensch. Im Gedanken versunken sitze ich auf der Bank und bemerke garnicht wie mir der Regen langsam durch die Kleider dringt. Eigentlich hat mir der Regen nie viel ausgemacht. In Norddeutschland regnet es eben viel. Meine Frau war früher genau so. Einmal hatten wir uns im Regen nackt ausgezogen und haben uns geliebt. Es war ein herrliches Gefühl, wenn der Regen an der nackten Haut herunterrinnt.

Das alles ist aber schon lange her. Gerne würde ich diese Erfahrung noch einmal machen. Ich bin nun durch nass. Ich gehe ins Haus. In der Waschküche ziehe ich mich ganz aus. Ich war wirklich bis auf die Haut nass. Der Jogginganzug wärmt mich so langsam durch. Leise, um meine Frau nicht zu wecken zünde ich den Kamin an. Der Wasserkocher kocht und ich brühe den Tee auf. Ich wecke meine Frau. Verschlafen sieht sie mich an, aber aus ihren Augen strahlt Liebe und Zufriedenheit. Ich nehme sie in den Arm und wir kuscheln wärend wir den Tee trinken. Regentage haben auch ihre schönen Seiten.
Beginne jeden Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir.

monika

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2

Freitag, 12. August 2011, 16:46

Deine Geschichte ist schön und voller Liebe zu deiner Frau!!!
Bin ganz berührt und habe Tränen in den Augen :schnief:

tiny

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3

Freitag, 12. August 2011, 16:55

Wunderschön!! :rolleyes:
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miri

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4

Freitag, 12. August 2011, 17:53

... wie immer :sonne:
Jesus is the reason of the season

5

Freitag, 12. August 2011, 18:01

Eine sehr schöne Beschreibung, die mir fast ein wenig Fernweh auf die Weite Norddeutschlands macht. Leider ist das Leben so gestrickt, dass manchmal nur die Erinnerung an bessere Tage uns trösten kann und man gezwungen ist, vor dem Jetzt zu bestehen das Beste daraus zu machen. Du kannst in Deiner geliebten Heimat leben, die Du so lebendig beschreibst und bist nicht Anonymus in einer Hochhaussiedlung und Deine kranke Frau ist nicht irgendeine Nummer in einem Pflegeheim, sondern hat Menschen um sich, die sie liebevoll pflegen und die gemeinsame Erinnerungen mit ihr teilten. Auch das ist etwas von Wert.

Ich wünsche Dir, dass die glücklichen Momente die traurigen noch für lange Zeit überwiegen mögen.

6

Freitag, 12. August 2011, 19:41

Leider ist das Leben so gestrickt, dass manchmal nur die Erinnerung an bessere Tage uns trösten kann und man gezwungen ist, vor dem Jetzt zu bestehen das Beste daraus zu machen.
wie wahr, wie wahr........

@ Manfred ausser deine Liebe zu deiner Frau, bewundere ich auch immer wieder deine Zufriedenheit... :) Ich glaube, da kann sich mancher eine Scheibe von abschneiden. Ich schliesse mich da total ein. :rolleyes:

Merlin

Zauberzausel

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7

Samstag, 13. August 2011, 05:38

Ich bewundere deinen Lebensmut Manfred, auch aus dem größten Übel, nein nicht Übel, dem Tag, einem solchen Tag noch etwas abgewinnen zu können. :sonne:
Weiß ich nicht, hab' ich keine Ahnung von .....

Ohlew

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8

Samstag, 13. August 2011, 08:29

Meine Bewunderung aus schlechten Tagen das Gute zu finden.
Im Regen spazieren zu gehen und seine Gedanken zu ordnen,ist etwas ,was ich auch oft und gerne tue.
Der Regen selbst spielt dabei nur eine nebensächliche Rolle,oder vielleicht doch so,daß die Gedanken und Erinnerungen tiefgründiger werden.
Besonders schön ist es dann nach Hause zu kommen,durchnässt und vielleicht frierend,ein heisses Bad zu nehmen und sich wie Neugeboren zu fühlen.
Danach einen Kaffee trinken und zusammen mit der Liebsten sich unterhalten.Vielleicht Gedanken und Erinnerungen seiner Frau mitzuteilen.
So kann man sich wieder zusammen fürs Leben neu orientieren. :sonne:
Unser Oasenmitglied Ohlew (*29.06.1958) ist am 27.10.2012 verstorben.
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9

Samstag, 13. August 2011, 08:36

Manfred, ich habe es bereits in der Vergangenheit geschrieben, dass ich dich wirklich bewundere. Deine Frau kann sich glücklich schätzen, dich als Ehemann zu haben.
Ich sollte mir die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhls zulegen,
der muss ja auch mit jedem Arsch klar kommen! (unbekannt)

Manfred57

spankender Untoter

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10

Freitag, 26. August 2011, 17:40

Zwischen Sommer und Herbst

Waren das ein par Tage. Stress pur. Die Erntezeit, das sind Tage oder Wochen voller Arbeit und Mühe. Erbsen, Bohnen Gurken und Birnen sind eingeweckt. Heute morgen habe ich die letzten Birnen eingekocht. Dann noch 2 Eimer Salzgurken angesetzt. Auf polnische Art, so wie ich sie liebe. Nun ist aber für heute genug. Meine Frau schläft. Also werde ich mich mal wieder auf meine Bank an der Grenze meines Grundstückes setzen. Ein fläschchen Fliedersekt werde ich mitnehmen. Das müßte fertig sein, und es wird höchste Zeit, das ich ihn einmal probiere. Die Luft ist drückend. Es gibt heute sicher noch ein Gewitter. Der fliedersekt perlt wunderbar im Glas und schmekt erfrischend, leicht säuerlich. Ein guter Jahrgang hätte ich jetzt fast gesagt. Das Kornfeld hinter meinem Haus ist abgeerntet und zahlreiche Satkrähen suchen nach Getreideresten auf dem Feld. Ich vermisse die Schwalben, die bei Gewitterluft immer im Tiefflug Mücken jagten. Sie sind aber schon wioeder auf dem Weg in den Süden. Ich lasse den heutigen Tag noch einmal an mir vorbei ziehen. Alles was mir einfiel ist erledigt. Meine jüngste Tochter hat heute angerufen. Sie fragte mich, ob sie ihre Tochter langsam mal aufklären muß, weil es mit Rücksicht auf die Kinder der Moslems in der Schule kein Sexualkundeunterricht mehr gegeben wird. Ich sagte ihr, das sie ein Mädchen von 13 Jahren nicht mehr aufklären brauch. Es gnügt sicher ein kurzes Gespräch um festzustellen, das sie inzwischen mehr weis als ihre Mutter.

Mich hat damals auch keiner aufgeklärt. Das stimmt allerdings nicht ganz. Wir hatten zwar keine Sexualkunde in der Schule aber es wohnte auf der Nachbarschaft eine nette Frau die uns zumindest einiges über die Weibliche Anatomie beigebracht hat. Ich wohnte damals erst kurze Zeit in dem kleinen Dorf, südlich von Oldenburg. Wir bewohnten ein kleines Haus mit einem sehr großen Garten. An unser Grundstück grenzte eine Siedlung mit kleinen Häuschen in schlichter Bauweise. Hinter jedem Haus war eine Waschküche in einem kleinen Anbau. Mit den Kindern aus der Siedlung habe ich immer etwas unternommen. Sie holten mich immer von zuhause ab um etwas zu unternehmen. So kamen sie auch an einem Freitag. Sie fragten ob ich mit wollte. Ton kieken, wie sie sagten. Ich verstand nicht gleich was sie meinten und sie sagten: "Fru M........... bien Baden tokieken. Wie fragte ich so richtig nackich? "Jo". Da wollte ich natürlich sofort dabei sein. Also gingen wir durch unseren Garten auf das Grundstück von Frau M........ .Am Fenster der Waschküche drückten wir die Nasen an der Scheibe platt, und richtig. Frau M kam in die Waschküche und prüfte mit der Hand ob das Badewasser die richtige Temperatur hat, sah zu uns am Fenster herrüber, winkte uns zu und begann sich auszuziehen. Sie war eine etwas stämmige Frau mit einem großen Po. Um ihre Socken auszuzeihen bückte sie sich tief runter und wir konnten ihr tie in den Hintern sehen. Mir wurde bei dem Anblick ganz anders. Nun setzte sich in die Badewanne und wusch sich. Zum Schluß setzte sie sich auf den Wannenrand, spreizte die Schenkel und wusch sich ausgiebig mit rubbelnden Bewegungen zwischen den Beinen. Dabei verzog sie ihr Gesicht, als wenn sie eine schwere Arbeit zu erledigen hatte. Dann saß sie noch eine weile auf dem Wannenrand und atmete schwer. Dann zog sie sich an. Wir schlichen wie die Diebe nach hause.

Nachts hatte ich dann feuchte Träume. So ging es jeden Freitag. Einen besseren Sexualkunde Unterricht hätte ich mir garnicht vorstellen können. Langsam zieht das Gewitter näher und ich gehe ins Haus. Wenn meine Frau aufwacht will ich bei ihr sein. Sie fürchtet sich bei Gewitter. Außerdem wird es langsam Zeit fürs Abendessen. Dann beginnt der ruhige Teil des Abends
Beginne jeden Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir.

monika

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11

Freitag, 26. August 2011, 18:08

Sehr schön,wie alle deine Geschichten :sonne:

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