Weil die Böllerverbotsfraktion noch nicht kapiert hat, wie man in Deutschland Verbote triggert. Man muss Kulturkampf verstehen, und seine Feinbilder populismusfähig machen. Der dieseltankende, fleischessende, grillende, deutsche Hetero-Cis-Familienvater mit Handwerkerhintergrund ist zwar etabliertes Feindbild des progressiven Lagers, aber der löst realpolitisch keinen Verbotsaktivismus aus. Wer ein Böllerverbot will, muss anfangen, Silvester-Böllern mit Gruppen schwarzhaariger bärtiger junger Mä...
Schlimm auch in der U-Bahn. Menschen gucken nur noch auf ein Viereck. Jeder für sich.
Zitat von »Christian« Zitat von »Nachtmensch« Und das ist tatsächlich mein Hauptargument. Andere Länder machen es vor. Man kann die Risiken für Radfahrende deutlich reduzieren, indem man bei den Ursachen ansetzt anstatt bei den Symptomen. Klar kann man versuchen, Verletzungen bei Unfällen zu reduzieren, aber man könnte stattdessen auch versuchen, Unfälle zu reduzieren. Indem man endlich vernünftige Infrastruktur für Radfahrende und Fußgänger/innen baut. Das hat etwas von "Sollen doch andere (du...
Das Argument alleine ist schwierig. Zum Beispiel ist das Risiko an einer Schussverletzung zu sterben für Männer höher als bei Frauen. Aber leitet sich daraus eine Pflicht zum Tragen einer kugelsicheren Weste für Männer, aber nicht für Frauen ab? Da spielen halt mehr Faktoren mit rein. 1. Ist die absolute Zahl hoch genug, um einen Eingriff in die individuelle Entscheidungsfreiheit zu rechtfertigen? Und wenn ja, wie hoch muss diese Zahl sein? Auch bei Fußgängern ist die Wahrscheinlichkeit größer N...
Bei der Forderung nach Helmpflicht für Fußgänger geht es darum, die Absurdität der Forderung nach einer Helmpflicht für Radfahrer zu veranschaulichen, weil die Argumentation einfach die Gleiche ist.
Krass. Verrücktes Völkchen diese Radler. Also dass zwei Autos zusammenstoßen, weil einer bei rot fährt, oder zu blöd ist für Vorfahrtregeln, ist zum Glück eine völlig absurde Vorstellung.
Ist ja nicht nur die Breite. Früher bin ich auf dem Weg zur Arbeit die Fürther Straße zwischen Stadtgrenze und Plärrer entlang gefahren. Das ist eine von zwei möglichen Ost-West-Verbindungen für Radfahrende im Nürnberger Westen. Für Autofahrende ist es eine ca. vier Kilometer lange Vorfahrtsstraße mit grüner Welle. Lange Zeit quasi vierspurig. Am Plärrer beginnt dann das Chaos, aber bis dorthin ist es immer die gleiche Straßenführung. Für Radfahrende hingegen ändert sich die Verkehrsführung stad...
Radfahrer nutzen Radwege, wenn die attraktiv und nutzbar sind. Mal ein Blick z.B. nach Holland oder in das ein oder andere skandinavische Land kann helfen, attraktive und nutzbare Radwege zu studieren. Leider geht das aber in der Regel nicht ohne deutliche Veränderung des Platzangebots zuungunsten des Autoverkehrs. In deutschen Städten ist der nutzbare Raum in der Regel bereits verteilt, und ca. 75 bis 80 % davon an den fahrenden und ruhenden Autoverkehr. Man kann keine ausreichend breiten und i...
Weil das Wort Berlin gefallen ist. Wir waren letzte Woche in Berlin. Ein Freund hat geheiratet, und wir haben davor noch ein paar Tage Urlaub dran gehängt. Wir hatten ein Hotel quasi am Ku‘damm gebucht. Schlau, dachten wir. Zentral. Kommen mit der U-Bahn bequem nach Schöneberg zum Brautpaar, aber auch überall anders hin. Praktisch. Dann hat die Bahn mal wieder Bahn-Dinge getan, und wir haben spontan beschlossen, uns ein Auto zu mieten, statt mit der Bahn riesige Umwege zu fahren. Wir haben sm Zo...
Zitat von »Horst« Ich würde mich fragen wann wohl mit den ersten Versuchen zu rechnen ist eine Helmpflicht für Fußgänger einzuführen. Horst Die Argumentation ist ja die gleiche wie für Radfahrende. Wenn Leute nicht vernünftig sind, muss halt eine Pflicht her.
Radfahrer sind schneller als Fußgänger. Aber Vorsicht, Ketzerei: Radfahrende sind nicht grundsätzlich weniger verletzungsgefährdet als Fußgänger/innen. Bei Konflikten zwischen Rad- und Fußverkehr, die in einem Unfall mit Verletzungen resultieren, hängt das Verletzungsrisiko der individuellen Beteiligten viel stärker von den genauen Umständen des Unfalls ab, als vom verwendeten Verkehrsmittel. Das Alter der Beteiligten z.B. Das Hauptrisiko sind Stürze in Folge einer Kollision oder eines Ausweichm...
In Berlin scheint das das Motto aller Verkehrsteilnehmer zu sein, ganz gleich welches Verkehrsmittel…
Zitat von »der_Wolf« Zitat von »miri« ich sehe das anders, stiefkinder sind immer die anderen... Dann würde es hier ja auch Meckerthreads über Fußgänger und Autofahrer geben…da das nicht der Fall ist, bleibt nur ein Fazit, Radfahrer sind überdurchschnittlich rücksichtslos. Da hätte ich eine alternative Theorie: Die meisten Radfahrenden sind auch regelmäßig Autofahrer/innen und/oder Fußgänger/innen. Sie kennen die jeweiligen Perspektiven. Das hilft bei Toleranz. Zudem: Man schimpft eher weniger ...
Viele Fußgänger reagieren auf Klingeln extrem negativ.
Zitat von »Klara« Wenn man das mal nüchtern weiterdenkt, sind ältere Autofahrerrinnen und Autofahrer für die demographische Entwicklung, allerdings ein zweischneidiges Schwert. Viele könnten durch Unfälle Jüngere dezimieren, ohne zwingend selbst das Zeitliche zu segnen und so das proportionale Verhältnis von jung und alt weiter Richtung mehrheitlich alt verschärfen… Unterm Strich sind über 65 jährige jedenfalls unter den Verkehrstoten überrepräsentiert.
Zitat von »miri« ... und den führerschein auf probe auf 5 jahre zu verlängern, zumindest bei den kerlen Ich würde den Führerschein auf Probe ja ehrlich gesagt für alle verlängern. Auf Für immer.
Funktioniert ja nicht nur mit Radfahren. Das System verweigert sich ja auch der Idee einer verpflichtenden Fahrtauglichkeitsprüfung für Senioren am Steuer von Kfz.
Zitat von »Iron« …Wenn ein Fahrradweg durch VZ 237 ausgeschildert ist, dann MUSS er durch den Fahrradfahrer*innen auch genutzt werden! Dieses gilt auch bei VZ 241-30 / 31 getrennter Geh-/Radweg, auch hier gilt die NutzungsPFLICHT für den Radfahrer! Ist er durch VZ 240 gemeinsamer Geh- Radweg beschildert, dann darf der Fahradfahrer*innen wählen, ob er/sie ihn nutzt oder auf der Fahrbahn fährt. Muss Dir in zwei Punkten widersprechen. 1) VZ 240 bedeutet ebenfalls Benutzungspflicht für Radfahrende....
Zitat von »Klara« Zitat von »miri« ein bisschen wohlwollen füreinander, von allen seiten, auch fussgänger und rollerfahrer eingeschlossen, würde es für alle entspannter machen... Das finde ich auch. Und ich wäre für die Einführung einer Helmpflicht, auch bei der Benutzung von Rollern. Sie gilt selbstverständlich für Motorrad und Mofa, die Unfallfolgen sind für Radfahrerinnen und Radfahrer aber leider nicht viel anders. Zwei Punkte. 1. Ich bin gegen eine Helmpflicht für Radfahrende, und das aus ...
Teil 2 der Antwort: Warum Radfahrer lieber auf der Fahrbahn fahren als auf dem Bürgersteig (auch wenn dort ein nicht Benutzungspflichtiger Radweg ist: Letztlich weil es sich oft auf der Fahrbahn besser und auch sicherer fährt als auf einem fahrbahnbegleitenden Radweg auf dem Hochbord. Gründe kurz: Wegführung, Bodenbelag, Breite, Zustand, Vorfahrtregeln, Ampelschaltungen, Blockade durch andere Verkehrsteilnehmer*innen, eigene Sichtbarkeit etc. https://radwegweg.blogspot.com/2020/02/b…den-radweg.h...