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Lucky

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Mittwoch, 11. August 2021, 17:04

Unser aller Haustiere brauchen eure Hilfe.

Normal starte ich keinen Aufruf, dass man bitte eine Petition unterschreiben möge. Aber dies ist für unser aller Haustiere wichtig.

Es geht darum, das Antibiotika bei Tieren verboten werden soll.

Klingt ja auf dem ersten Blick klasse. Endlich kein Antibiotika mehr bei Tieren die später unser Fleisch werden... Ähm darum geht es aber nicht. Es geht darum, das Antibiotika eben auch bei unseren Haustieren - Katze und Hund - dann verboten sind. Wenn dann eine Krankheit vorliegt die mit Antibiotika behandelt werden müsste, hat das Haustier ein Problem weil es dann ja nicht mehr erlaubt ist. So kann dann eine kleine Krankheit zum Todesurteil werden. Dies sollte unbedingt verhindert werden.

Deshalb meine Bitte: Bitte unterschreibt alle und leitet die Petition an so viele wie nur möglich weiter:

EU will weitreichende Antibiotikaverbot für Tiere - Gefahr für unsere Tiere
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Badguy

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2

Mittwoch, 11. August 2021, 17:30

Hallo Lucky,

die Petition schließt mit folgendem Satz (Hervorhebung von mir):

Ich unterstütze deshalb die vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) gestartete Unterschriftenkampagne und fordere das EU-Parlament auf, den ENVI-Antrag abzulehnen und dem EMA Vorschlag zu zustimmen, so dass auch in Zukunft alle zugelassenen Antibiotika weiter zur Behandlung von allen Tieren eingesetzt werden dürfen!

Ich hab nix dagegen, wenn Fiffi, Schnurri oder Fury weiterhin mit Antibiotika behandelt werden, wenn es erforderlich ist.

Ich bin allerdings gegen den massiven Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung, egal ob Huhn, Schwein oder Lachs. Aber genau das steht im letzen Satz, alle Tiere.

Von daher finde ich die Petition irreführend, wenn man nur die Haustierhalter ansprechen will.
********************
Keep it simple !
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Lucky

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3

Mittwoch, 11. August 2021, 17:46

Ich sehe es genauso wie du.... Sinnlose Antibiotikagabe bei "Massentierhaltungen" (und da zähl ich jetzt auch mal den Kleinen Bauernhof mit 10 - 20 Tieren mit rein) muss verboten werden. Klar kann auch in solchen Betrieben mal EIN Tier erkranken und dies dann Antibiotika benötigen - Das soll es dann ja auch haben. Aber auf verdacht allen Tieren dies Medikament geben ist grundlegend falsch - da Stimme ich dir zu. Aber genauso Blöd ist Planlos alles an Antibiotika verbieten. Also muss dieses Gesetz verhindert werden. Dann sollte Dringend Nachgebessert werden und dann ein Entsprechendes Gesetz gegen sinnlose Antibiotika gabe verabschiedet werden. Eine Petition dafür würde ich auch sofort unterschreiben.

Jetzt geht es darum ein Gesetz zu verhindern, das nicht zu Ende gedacht wurde.
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D'Artagnan

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Mittwoch, 11. August 2021, 18:16

Grundsätzlich finde ich deinen Einsatz lobenswert, aber ebenso grundsätzlich unterschreibe ich keine Petitionen, weil es meines Erachtens ohnehin unfruchtbar ist.

Für mich ist der aufgezeigte Fall belanglos, es betrifft einen sehr geringen Anteil an Tieren, und vielleicht wird eine große Anzahl davon auch ohne Antibiotika wieder gesund. Was für und wider die Verabreichung des Medikamentes spricht weiß ich nicht und ist für mic auch nicht interessant.
Viel schlimmer sehe ich die Massentierhaltung, in der (Stand 2019) 263 MIO Tiere pro Jahr verendet sind.


Die meisten Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst: Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel und z. T. auch Zähne werden ohne Betäubung gekürzt/abgetrennt (die Hühnermast bildet eine Ausnahme, weil die Tiere so jung geschlachtet werden).


Wesentliche Grundbedürfnisse der Tiere werden ignoriert und ihre Bewegungsfreiheit wird stark eingeschränkt.


Um die Tiere trotz unpassender Haltung leistungsfähig zu erhalten, ist eine häufig routinemäßige Abgabe von Antibiotika unvermeidlich geworden, was auch Gefahren für die menschliche Gesundheit mit sich bringt.


Ich glaube es wäre wichtiger und richtiger, sich um diese Tiere zu sorgen, als um das Medikament des verhätschelten Katers.
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Lucky

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Mittwoch, 11. August 2021, 19:38

Ich glaube es wäre wichtiger und richtiger, sich um diese Tiere zu sorgen, als um das Medikament des verhätschelten Katers.

1. Habe ich mit keiner Silbe gesagt, das Massentierhaltungen gut sind. Im Gegenteil, ich finde diese auch mehr als fragwürdig. Aber so lange der Endverbraucher meint, jeden Tag ein Stück Fleisch auf dem Teller haben zu müssen, wird sich daran nix ändern. Denn seien wie ehrlich, wo sollen denn die ganzen Tiere, die da gebraucht werden, hin? Da mangelt es an Platz. Ist doch klar, dass die dann zusammengepfercht werden. Da würde es nicht mal helfen, die Preise nach oben zu treiben. Denn dies würde am Platzproblem nix ändern. Da kann und MUSS der Endverbraucher sein Verhalten überdenken. Nur dann würde man etwas ändern können. Ich bin genau aus diesem Grund Flexitarier. Bei uns gibt es nur max. 2 Mal die Woche Fleisch / Fisch. Da darf aus meiner Sicht dann das Fleisch auch was mehr kosten, wenn ich dafür weiß, dass es aus (halbwegs) artgerechter Haltung kommt.

2. Mit dem 2ten Teil deines Satzes sagst du mir, dass du scheinbar keine Haustiere hast. Denn dann würdest du wissen, welche Bindung man zu seinem Tier aufbaut. Dieses dann krank zu sehen, tut unendlich weh. Wenn man es dann sterben sehen muss, nur weil ein Gesetz nicht bis zu Ende gedacht wurde. Vor allem wenn man weiß, dass ein einfaches Medikament dein Tier gesund machen würde. Und wenn du dich mal schlau machst, geht es hier auch nicht wie du sagst um EIN Tier. Allein in Deutschland leben (2020) rund 15,7 Millionen Katzen und 34,9 Millionen Hunde, da sind dann Kleintiere wie Meerschweinchen, Kaninchen und co nicht mal mitgezählt. Auch die heimische Ziege, die der eine oder andere auf seinem Hof hat (ich kenn mehrere, die 2 Ziegen zum Spaß halten), ist dann mit betroffen. Soviel zum Einzelleid.

Du scheinst nicht zu wissen, wie schnell ein Haustier mal eben ein Antibiotikum benötigen kann. Das kann vom einfachen Biss eines Artgenossen (bzw. Katze / Hund) über eine Lungenentzündung bis hin zu bakteriellen Entzündungen (Blasenentzündung und co) gehen. Dies sind alles Krankheiten, die man problemlos mit Antibiotika in den Griff kriegen kann, die aber eben auch schnell zum Tod führen, wenn man sie nicht behandelt. Ich weiß ja nicht, wie du dich fühlen würdest, wenn ein "Familienmitglied" zum Sterben verurteilt wird, nur weil es ein Medikament nicht kriegen darf. Klar sind Haustiere keine echten Familienmitglieder und "nur" Tiere. Aber sind für so viele Menschen das einzige, was sie noch haben.
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Klara

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Mittwoch, 11. August 2021, 19:54

Zielt diese Petition denn nun eigentlich darauf ab, dass nur unnötige Antibiotikagaben für Massentierhaltung unterbunden werden?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch Haustiere keine Antibiotika mehr bekommen dürfen in Zukunft. Das würde ja unzählige Tierärztinnen und Tierärzte dazu zwingen, nicht mehr zu praktizieren. Undenkbar. Ich werde mich mal bei meiner Tierärztin erkundigen.

Natürlich sind Haustiere vollständige Familienmitglieder. Was denn sonst?
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Mittwoch, 11. August 2021, 19:55

Wie schon geschrieben, finde ich deinen Einsatz lobenswert, auch und eben weil ich / wir schon Haustiere hatten weiss ich durchaus was sie einem bedeuten und schenken können.

Dennoch erlaube ich mir das Tierwohl eines Einzelnen nicht über das seiner Gesamtheit zu stellen und setze mich lieber für artgerechte Massentierhaltung - soweit sowas überhaupt möglich ist - ein, als für das Antibiotika für Pfiffi oder Muschi.
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Mittwoch, 11. August 2021, 19:57

Wer gegen Massentierhaltung mit allem, was dazugehört ist, kann ganz leicht etwas dagegen tun.
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Mittwoch, 11. August 2021, 20:06

Wer gegen Massentierhaltung mit allem, was dazugehört ist, kann ganz leicht etwas dagegen tun.
Der Einzelne erreicht wenig solange die Mehrheit im Discounter ordert.


Ich kaufe seit Jahren nur beim örtlichen Metzger, betrachte den Begriff Flexitarier als Ausrede, das ist wie SUV Hybrid besitzen.
Ich bekenne ich zum Konsum, lege aber Wert auf artgerechte Haltung und Herkunft, wobei man schon bei artgerecht in Verbindung mit Schlachtung und Verzehr ins Grübeln kommt.
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Mittwoch, 11. August 2021, 20:07

Die Mehrheit setzt sich aus vielen Einzelnen zusammen.
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D'Artagnan

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Mittwoch, 11. August 2021, 20:15

und die kauft derzeit bei Lidl, Netto, Penny, und Co.
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Mittwoch, 11. August 2021, 20:29

Zielt diese Petition denn nun eigentlich darauf ab, dass nur unnötige Antibiotikagaben für Massentierhaltung unterbunden werden?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch Haustiere keine Antibiotika mehr bekommen dürfen in Zukunft. Das würde ja unzählige Tierärztinnen und Tierärzte dazu zwingen, nicht mehr zu praktizieren. Undenkbar. Ich werde mich mal bei meiner Tierärztin erkundigen.

Natürlich sind Haustiere vollständige Familienmitglieder. Was denn sonst?

1. die Petition möchte verhindern, dass die EU ein Gesetz verabschiedet, bei dem ALLE Tiere - also auch Haustiere - keine Antibiotika mehr kriegen dürfen. Genau deswegen rufen ja Tierärzte zu dieser Petition auf.

2. Ja logisch sind bei uns auch die Fellnasen vollwertige Familienmitglieder. :D

@ D'Artagnan ich würde sofort eine Petition gegen Massentierhaltungen unterschreiben. Da bin ich ganz bei dir. Gern darf das Stück Fleisch 10,- € kosten, wenn die Tiere dafür artgerecht gehalten werden... da bin ich ganz bei dir. Da muss, wie ich sagte, der Endverbraucher endlich mal Einsicht zeigen.

Ein guter Freund sagte mal treffend, "Jeder der Fleisch isst, sollte das Leid, das die Tiere durchleben, live gesehen haben... von Geburt... und ER selbst sollte Hand anlegen, um es zu töten. Nur wer das kann sollte noch Fleisch essen."

Was meinst, wie viele dann Vegetarier werden? :D Aber nein, es ist ja viel einfacher, das billige Fleisch bei Aldi und Co zu kaufen.

Im Moment ist es ja so, dass Fleisch aus Massentierhaltungen billig ist. Ich wäre dafür, dass man dies umkehrt... Solch Fleisch sollte mit so hohen Strafgebühren versehen werden, dass sich keiner mehr traut, sowas zu kaufen. Dabei braucht das gute Fleisch von Vorzeigebauern nicht mal billig gemacht werden. Sie dürfen und sollen ihre Mehrkosten ruhig umlegen. Fleisch gehört aus meiner Sicht in die Abteilung LUXUSGUT. Schließlich maßen wir Menschen uns an, ein Leben zu beenden, nur weil wir es essen wollen. Keiner fragt das Tier, ob es das möchte.
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Mittwoch, 11. August 2021, 21:16

und die kauft derzeit bei Lidl, Netto, Penny, und Co.



Das allein ist noch nicht problematisch. Was man kauft schon eher. Wenn man keine Produkte aus der Massentierhaltung kauft, verkleinert man die Mehrheit und die Nachfrage diesen Produkten.
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Mittwoch, 11. August 2021, 23:16

Also auch in Massen gehaltene Tiere sind zumindest in der Zeit wo sie leben berechtigt, bei Krankheiten Hilfe zu bekommen. Wenn etwas verboten werden sollte, dann der Missbrauch von Antibiotika
SM ist, wenn man trotzdem lacht

"In der Liebe versinken und verlieren sich alle Widersprüche des Lebens. Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht in Widerstreit."

Rabindranath Tagore

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Donnerstag, 12. August 2021, 00:16

richtig sehe ich genau so
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Donnerstag, 12. August 2021, 00:18

Jetzt geht es darum ein Gesetz zu verhindern, das nicht zu Ende gedacht wurde.

Aus den Kommentaren hier lässt sich schließen, dass möglicherweise nicht nur ein Gesetz nicht zu Ende gedacht wurde, sondern auch die Petition oder zumindest deren Ausformulierung nicht.

Daran teilgenommen habe ich trotzdem guten Gewissens. :)
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sabo

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Donnerstag, 12. August 2021, 06:04

Unterschrieben, auch wenn die Formulierung vielleicht nicht perfekt ist. Das Gesetz ist aber nicht durchdacht und sollte verhindert werden. Ein Gesetz das den prophylaktischen Einsatz von Antibiotika bei Tieren verbietet würde ich allerdings gut finden.

Monika

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Donnerstag, 12. August 2021, 12:01

Habe auch unterschreiben...finde aber auch die Formulierung nicht ganz so glücklich.
#BleibZuhause

19

Freitag, 3. September 2021, 17:39

Unterschrieben und auf Twitter geteilt (1400 Follower)

Infos:

https://m.tieraerzteverband.de/bpt/press…tenkampagne.php

T.

Sato

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Dienstag, 7. September 2021, 09:32

Ich habe ja auch unterschrieben.

Ich lese nun gerade, dass es sich doch anders verhält als dargestellt von den Veterinären

Zitat

Anders als die Veterinäre behaupten, bedrohen die Pläne der Abgeordneten keinesfalls das Leben von Heimtieren wie Hunden oder Katzen. Die von den Tierärzten kritisierte Entscheidung des Umweltausschusses verlangt zwar, dass Antibiotika aus der laut Weltgesundheitsorganisation wichtigsten Gruppe („Reserveantibiotika“) grundsätzlich nur noch Menschen gegeben werden. Das soll verhindern, dass die Medikamente unwirksam werden, weil Bakterien durch zu häufigen Gebrauch der Präparate resistent werden.

Allerdings fordern die Parlamentarier auch „Ausnahmeregelungen für die individuelle Behandlung“ von Tieren mit einer lebensbedrohlichen Krankheit, also zum Beispiel von Hunden. Untersagt wäre hingegen, wie bisher üblich, beispielsweise Tausenden Hühnern Reserveantibiotika ins Futter oder Wasser zu mischen, auch wenn nur einzelne Tiere erkrankt sind.

Denn der Einsatz von Antibiotika bei Tieren trägt Behörden zufolge dazu bei, dass krankmachende Bakterien unempfindlich gegen die Medikamente werden. Beispielsweise über Lebensmittel können die Erreger auf Menschen übertragen werden. In Deutschland sterben laut einer von der EU finanzierten Studie jährlich etwa 2.400 Personen, weil sie sich mit einem resistenten Keim infiziert haben.

Deshalb hat die EU 2019 beschlossen, dass Reserveantibiotika Menschen vorbehalten sein sollen. Welche Antibiotika das sind, muss aber noch entschieden werden. Die EU-Kommission schlug in einem Erlass Kriterien für die Auswahl vor. „Doch dieser enthält erhebliche Schlupflöcher, die es ermöglichen würden, Reserveantibiotika eben doch in der Tiermast anzuwenden“, sagt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament. (...)

„Der Tierärzteverband setzt einfach Falschbehauptungen in die Welt“, wehrt sich Häusling. Der Umweltausschuss habe von der Kommission klar einen Vorschlag gefordert, die Tierarzneimittelverordnung so zu ändern, dass „weiterhin eine Einzeltierbehandlung auch mit Reserveantibiotika“ möglich ist. (...)

Häusling wirft den Tierärzten ein falsches Spiel vor. „Fiffi hält man ins Bild, man deckt aber im Grunde genommen die andere Form der Tierhaltung, die man kritisch hinterfragen müsste. Das tun sie aber nicht. Die wollen nichts ändern“, sagte der Grüne der taz. Tatsächlich werden für einzelne Heimtiere weit weniger Antibiotika verbraucht als für Nutztiere wie Schweine, Geflügel und Rinder, die in der Regel in größeren Gruppen gehalten werden: Laut der EU-Arzneimittelagentur werden im Schnitt 88 Prozent der Antibiotikamengen für Tiere in 31 europäischen Ländern in Formen wie Pulver verkauft, die für die Behandlung von Gruppen bestimmt sind. Nur 12 Prozent sind für Einzeltiere gedacht und werden zum Beispiel durch Spritzen verabreicht.

Gesündere Haltung statt Medikamente

Die gängige, konventionelle Landwirtschaft könnte den Grünen zufolge mit weniger Antibiotika auskommen, wenn sie die Tiere besser halten würde. „Antibiotika werden zum Beispiel eingesetzt, weil man die Ferkel nach 3 Wochen von der Muttersau absetzt und sie dann oft Durchfall bekommen“, sagt Häusling. „Werden Ferkel später entwöhnt, ist ihr Verdauungssystem stärker und die Wahrscheinlichkeit von Durchfall ist geringer.“ Bio-Landwirte kämen mit deutlich weniger Antibiotika aus, so der Abgeordnete, der selbst lange einen Biohof geführt hat. Der Anbauverband Demeter habe den Einsatz von Reserveantibiotika gänzlich verboten.

Die Umwelthilfe wirft den Veterinären vor, zu verschweigen, dass „einige Tierarztpraxen finanziell massiv profitieren vom Verkauf und von Rabatten, die bei großen Antibiotikamengen, etwa für Megaställe, gewährt werden“. Manche würden 78 Prozent ihres Umsatzes generieren, indem sie Arzneimittel verkaufen.

Häusling wirft den Tierärzten ein falsches Spiel vor. „Fiffi hält man ins Bild, man deckt aber im Grunde genommen die andere Form der Tierhaltung, die man kritisch hinterfragen müsste. Das tun sie aber nicht. Die wollen nichts ändern“, sagte der Grüne der taz. Tatsächlich werden für einzelne Heimtiere weit weniger Antibiotika verbraucht als für Nutztiere wie Schweine, Geflügel und Rinder, die in der Regel in größeren Gruppen gehalten werden: Laut der EU-Arzneimittelagentur werden im Schnitt 88 Prozent der Antibiotikamengen für Tiere in 31 europäischen Ländern in Formen wie Pulver verkauft, die für die Behandlung von Gruppen bestimmt sind. Nur 12 Prozent sind für Einzeltiere gedacht und werden zum Beispiel durch Spritzen verabreicht


Fakenews gegen Antibiotika
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